Mit der Neuauflage des legendären Renault Alpine A110, der 1962 bis 1977 die Fans leichter Sportwagen besonders im Rallyesport begeisterte, zeigen die Franzosen, dass sie das Sportwagenbauen nicht verlernt haben.

Mit dem A110 Cup legen die Franzosen sogar noch ein Tracktool für einen eigenen Markenpokal nach! Schon der 252 PS und 320 Nm starke 1.8er Turbomotor im Serien-Alpine verspricht bei nur 1100 kg Leergewicht und Heckantrieb eine Menge Spaß.

Nach einer gründlichen Überarbeitung durch den Rennstall Signatech leistet der Motor immerhin 270 PS bei immer noch 320 Nm. Das Gewicht reduziert man auf 1050 kg, was am Ende ein Leistungsgewicht von 3,19 kg/PS zur Folge hat. Ein am Lenkrad geschaltetes sequentielles Sechsganggetriebe bringt die Leistung an die Hinterachse. Eine Differentialsperre sorgt für eine optimale Verteilung des Drehmoments auf die Räder.

Das überarbeitete Fahrwerk bringt die Cup-Version des A110 im Vergleich zur Serie 40mm näher an die Strecke. Ein versteiftes Chassis sorgt in Verbindung mit dem eingebauten Überrollkäfig für noch mehr Performance in den Kurven. Um den französischen Cup-Renner zu stoppen bedienen sich die Franzosen aus dem Angebot von Brembo.

Für die Sicherheit des Fahrers sorgt ein Vollschalensitz mit Sechspunktgurten und HANS-Vorbereitung, ein Feuerlöscher und ein Bordnetz-Hauptschalter.

Mit dem am 01. Juni 2018 in Paul Ricard startenden und 12 Läufe auf 6 Strecken umfassenden Alpine-Cup bieten Renault und Signatech  schon mal eine gute Möglichkeit, den A110 an seine Grenzen zu bringen. Preislich wird er bei ca. 100.000 Euro plus Steuer liegen, bei einer Einschreibung in den Alpine-Cup wird man jedoch noch einmal mehr als 100.000 Euro drauflegen müssen, um die Saison zu finanzieren. Für die erste Saison plant man, 20 Cup-Fahrzeuge zu bauen. Wir hoffen natürlich, dass es dabei nicht bleiben wird.

Wir finden den A110 Cup ziemlich cool und sind gespannt, ob wir ihn auch außerhalb des Cups auf den Rennstrecken der Welt bestaunen dürfen!

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