Für Camper: Neuerungen beim 24h-Rennen 2026 am Nürburgring

Das Highlight des Jahres, das ADAC RAVENOL 24h-Rennen auf dem Nürburgring wirft seine Schatten voraus. So langsam solltet ihr mal anfangen, das Camping-Equipment einzupacken. Und es gibt gute Nachrichten für alle, die eben nicht nur für einen Tag anreisen.

Nachdem das Family-&-Friends-Camping im vergangenen Jahr erstmals angeboten wurde und auf enorme Resonanz gestoßen ist, wird das Konzept für 2026 gezielt weiterentwickelt. Der Bereich nahe der Müllenbachschleife wurde bewusst etwas abgelegen positioniert, um eine ruhigere Alternative zum sonst sehr lebhaften Treiben rund um die Strecke zu schaffen.

Für 2026 wurden zahlreiche Verbesserungen umgesetzt: Der Zugang zum Gelände wird stärker reguliert, was für mehr Ruhe und Sicherheit sorgt. Zusätzlich steht ein fußläufig erreichbares Duschcamp zur Verfügung. Auch die Verkehrsführung wird optimiert, sodass es rund um die Müllenbachschleife zu weniger Staus kommt. Die Parzellen mit rund 50 Quadratmetern Fläche bieten Platz für bis zu acht Personen und sind ausschließlich für den Zeitraum von Mittwoch bis Sonntag buchbar. Neben der regulären Campinggebühr wird eine zusätzliche Reservierungsgebühr von 100 Euro erhoben. Stromanschlüsse, sanitäre Einrichtungen sowie Wasserstellen sind im Angebot enthalten.

Für alle anderen Campingbereich gilt natürlich: einfach anreisen und genießen. Denn viele Zonen rund um die Nordschleife werden an diesem Wochenende zum Campen freigegeben. Wer hier unterkommen möchte, reist häufig früh an, denn bereits am Montag vor dem 24h-Wochenende werden die Areale freigegeben und verwandeln sich ganz schnell in den Camping-Himmel in der Grünen Hölle. Doch auch wer erst später anreist, kommt unter: Ein Leitsystem rund um den Nürburgring weist die Campingplätze aus, in denen noch Kapazitäten frei sind.

Und selbst die Besucher, die erst zum Rennwochenende in die Eifel kommen, können beruhigt planen: Am Nürburgring gibt es ausreichende Flächenreserven – ein Campingplatz ist in jedem Fall gesichert.

Die Campinggebühren werden wie in der Vergangenheit direkt bei der Einfahrt ins jeweilige Gelände erhoben. Um die Abläufe weiter zu beschleunigen, wird 2026 erstmals flächendeckend die Zahlung mit EC-Karte möglich sein, nachdem im vergangenen Jahr bereits ein erfolgreicher Testlauf an ausgewählten Eingängen durchgeführt wurde.